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Kfz-Mechaniker Oguzcan Aydur im Interview

Aktualisiert: 5. Jan.

Wer bist du?

Mein Name ist Oguzcan Aydur, ich bin 24 Jahre alt und habe türkische Wurzeln. Geboren bin ich in Freising lebe aber heute gemeinsam mit meinen Eltern und meiner jüngeren Schwester in Freimann. Nächstes Jahr wird meine Familie zurück in die Türkei ziehen, mich wird es aber nach wie vor in München halten.

Oguzcan Aydur

Erinnerst du dich noch, wann und wodurch deine Begeisterung für Autos entstanden ist?

Das war recht früh. Als Kind habe ich mich am liebsten mit Hot Wheels, also Spielzeugautos, beschäftigt.


Schon damals haben mich ausgefallene und sportliche Designs fasziniert. Jedes Mal, wenn mein Vater mit seinem Auto in die Werkstatt musste und mich mitnahm, war das ein Highlight für mich.


In der Schulzeit war für mich dann klar, dass ich meine Praktika in einer Kfz-Werkstatt machen wollte. Zunächst habe ich mich auf Motorräder fokussiert, aber ich habe schnell gemerkt, dass ich mich für Autos viel mehr begeistern kann.



Welche beruflichen Meilensteine hast du bis heute hinter dir?

Nach mehreren Praktika bei der MAHAG und weiteren freien Werkstätten, habe ich meine 3,5-jährige Ausbildung in einer freien Kfz-Meisterwerkstatt in München absolviert. Direkt im Anschluss habe ich mich zum Servicetechniker weiterbilden lassen. In dieser Zeit habe ich auch Daniel Schafranek kennengelernt.


Mein nächster Schritt war der Start meiner Weiterbildung zum Kfz-Mechanikermeister. Um die Weiterbildung zu finanzieren, habe ich parallel zunächst für ein Jahr als Projektleiter in einer Autovermietungsfirma gearbeitet und einen Großteil meiner Prüfungsleistungen erfolgreich bestanden. Vor etwa zweieinhalb Jahren bekam ich dann die Möglichkeit, wieder als Kfz-Mechaniker in einer freien Werkstatt zu arbeiten und ich wechselte den Schreibtisch wieder gegen meinen Werkzeugkasten ein.


Als Daniel und Andreas Anfang des Jahres das Boxerwerk übernahmen, war schnell klar, dass die beiden noch Verstärkung im Team brauchen. Gleichzeitig war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und hatte große Lust, mich auf Porsche Fahrzeuge zu spezialisieren. Und so bin ich seit Oktober 2022 als Kfz-Mechaniker im Boxerwerk angestellt. Im Juni 2023 werde ich dann voraussichtlich noch meine letzte Prüfungsleistung zum Kfz-Mechanikermeister abschließen.

Oguzcan Aydur

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?

Am meisten Spaß machen mir neue Herausforderungen. Damit meine ich Aufgaben, bei denen nicht von vorneherein klar ist, was genau das Problem und damit die Lösung ist. Beispielsweise müssen wir manche Motoren zunächst einmal vollständig zerlegen, bevor das Problem sichtbar wird. Diese Aufgaben unterscheiden sich einfach von den alltäglichen Dingen wie Reifenwechseln oder ein Ölservice, weil man dadurch wachsen und besser werden kann.


Was macht das Arbeiten im Boxerwerk für dich besonders?

Im Boxerwerk arbeiten wir auf einer sehr freundschaftlichen Ebene zusammen. Daniel und Andreas haben als Chefs immer ein offenes Ohr und sind sehr hilfsbereit. Seit meinem Einstieg im Oktober 2022 haben die beiden mir bereits ein umfassendes Wissen über Porsche Fahrzeuge vermittelt. Dazu kommt, dass wir eine tolle Vielfalt an Kundenfahrzeugen im Boxerwerk haben - vom Old- und Youngtimer bis zu Neufahrzeugen.


Wenn du dir einen Fuhrpark aus drei Porsche-Modellen zusammenstellen könntest und Geld dabei keine Rolle spielen würde, was würde in deiner Garage stehen?

Dann hätte ich einen 911 GT3 RS, einen Carrera GT und einen 964 Turbo.


Wenn du kein KFZ-Mechaniker geworden wärst, womit würdest du heute dein Geld verdienen?

Gute Frage. Damals wollte ich für eine kurze Zeit mal Polizist werden, habe den Gedanken aber recht schnell wieder verworfen. Ein anderer Berufswerg hätte der Einstieg in unser Familienunternehmen in der Türkei sein können. Dort haben wir große Olivenfelder. Wahrscheinlich hätte ich meinen Vater bei der Geschäftsführung unterstützt.

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